Trialoge
Der „Trialog“ bringt Wissenschaft, Politik und Sportpraxis ins Gespräch. Die Veranstaltungen werden gemeinsam ausgerichtet vom Stadtsportbund und der Sportjugend Münster, dem Forschungsverbund Kinder- und Jugendsport NRW und dem Institut für Sportwissenschaft Münster.
1. Trialog – Schutzkonzepte im Sport
Rund 50 Teilnehmer*innen aus der Sportpraxis, der Kinder- und Jugendhilfe und der Wissenschaft diskutierten am 27.04.2023 mit Marisa Kleinitzke (Stadtsportbund Münster), Martin Wonik (Landessportbund NRW) und Dr. Kathrin Kohake (WWU Münster) zum Thema „Schutzkonzepte im Sport“. Das neue Veranstaltungsformat „Trialog“, das Praxis, Politik und Wissenschaft ins Gespräch bringt, wurde von Professor Wessels (Rektor der WWU Münster) mit einem Grußwort eröffnet. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Stadtsportbund und der Sportjugend Münster, vom Institut für Sportwissenschaft Münster und dem Forschungsverbund Kinder- und Jugendsport NRW. Die Moderation übernahm Thomas Lammers (SSB Münster).

2. Trialog – Inklusion im Sport
Rund 40 Personen aus der Sportverwaltung, Sportpolitik, Sportvereinen und der Wissenschaft diskutierten am 2. November im Rahmen des Trialogs „Inklusion im Sport“ über Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen im Sport. Die Veranstaltung wurde vom Forschungsverbund Kinder- und Jugendsport NRW gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft Münster, dem Stadtsportbund Münster sowie der Sportjugend Münster organisiert.

3. Trialog – Schwimmen lernen
Wie können digitale Medien (Apps) das Schwimmen lernen von Kindern unterstützen? Und welche Rolle spielen Eltern, Lehrer*innen und Erzieher*innen dabei, dass Kindern das Schwimmen lernen ermöglicht wird? Diese und weitere spannende Fragen diskutierten Vertreter*innen aus der Politik (Dorothea Deppermann, Landtag NRW), der Wissenschaft (Dr. Ilka Staub, DSHS) und der Sportpraxis (Robin Schneegaß, SSB Münster) beim Trialog „Schwimmen lernen“ mit rund 20 Teilnehmer*innen im November 2024 in Münster. Die Veranstaltung wurde gemeinsam organisiert vom Stadtsportbund Münster, dem Institut für Sportwissenschaft Münster und dem Forschungsverbund Kinder- und Jugendsport NRW. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Thomas Lammers (SSB Münster).

4. Trialog – Mentale Gesundheit und Sport
Die mentale Gesundheit von jungen Menschen ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Im Rahmen des 5. Trialogs diskutierten Thomas Paal (Stadtdirektor der Stadt Münster), Dr. Lena Henning (Universität Münster) und Dirk Henning (SSB Münster) über den Beitrag der Sportvereine für die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Zudem wurde über Möglichkeiten gesprochen, wie sportferne Gruppen für den Sport begeistert werden können. Moderiert wurde die Veranstaltung von Thomas Lammers (SSB Münster).

5. Trialog – Ganztag als Gamechanger
Im Rahmen des 28. Münsteraner Schulsportgesprächs hielt Prof. Dr. Jessica Süßenbach von der Leuphana Universität Lüneburg einen Vortrag zum Thema „Die Ganztagsschule als Gamechanger für Kinder und Jugendliche in herausforderenden Lagen“. Das Münsteraner Schulsportgespräch wird seit mehr als 15 Jahren von der Weiterbildungsstelle sport-lernen Wissenstransfer des Instituts für Sportwissenschaft angeboten, um die erste, zweite und dritte Phase der Lehrkräftebildung miteinander ins Gespräch zu bringen. Erstmalig wurde das Gespräch mit dem Trialog verbunden. Nach einem Grußwort des Geschäftsführenden Direktors des IfS Münster, Prof. Dr. Bernd Strauß, stellte Professorin Süßenbach zunächst sehr anschaulich und engagiert dar, welche wichtige Bedeutung Bewegungs-, Spiel- und Sportaktivitäten für das Aufwachsen und die Entwicklung von Heranwachsenden haben, um dann auf die Rolle der kommunale Vernetzung zu kommen. Anschließend diskutierten die Vorsitzende der Sportjugend Münster, Jana Winkeljann, und der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Tilman Fuchs mit Jessica Süßenbach über die Chancen des Sports als Gamechanger für junge Menschen aus herausfordernden Lagen. Jana Winkelmann verwies u.a. auf die wichtige Rolle der Sportvereine im Ganztag, während Tilman Fuchs die Bedeutung kommunaler Zusammenarbeit hervorhob. In einer intensiven Diskussion mit über 100 anwesenden Gästen aus Vereinen und Verbänden, Schulen und Hochschulen, Schul- und Jugendverwaltung wurden außerdem Fragen von Haupt- und Ehrenamtlichkeit, Akquise und Qualifikation des Ganztagspersonals sowie der Koordination und Steuerung von Ganztagsschulen angesprochen. Einig waren sich die Anwesenden darin, dass der Ganztag vom Kind aus gedacht werden muss und dass dafür Bewegungs- und Sportaktivitäten eine ganz zentrale Rolle spielen. Moderiert wurde die Diskussion vom Vorsitzenden des Stadtsportbunds Münster, Jörg Verhoeven, und vom Sprecher des Forschungsverbunds Kinder- und Jugendsport NRW, Prof. Dr. Nils Neuber.
